Haben Sie auch schon Ihre alten Haushaltsschwämme wiederverwertet? Einmal in die Spülmaschine und mitgewaschen, das muss doch reichen, oder nicht?! Eine neue Studie aus Furtwangen warnt nun davor, denn die Keimzahl, die man in den Schwämmen fand, war so hoch wie sonst in Stuhlproben.

Spülschwämme bieten Bakterien paradiesische Bedingungen. Feucht warmes Spülwasser sorgt für eine schnelle Vermehrung, es fehlt ihnen nicht an nährstoffreichen Speiseresten und in den porigen und großen Oberflächen am Schwamm bietet sich viel Platz und ein bequemer Lebensraum.

Professor Markus Egert, Leiter der Studie, erklärt, dass die Reinigung der Schwämme in der Geschirrspülmaschine die Keime zwar reduziert, die hartnäckigen Bakterien jedoch überleben und sich so ungehindert vermehren können. Egert warnt eindringlich vor diesen Spülschwämmen: „Das sind Konzentrationen wie man sie sonst nur in Fäkalproben findet.“

Keime können sogar zu Knochenentzündung führen

Die Keime, die in den Schwämmen entdeckt wurden, können zu Hautinfektionen und sogar zu Knochenentzündungen führen. Immungeschwächte Personen müssen dort besonders vorsichtig sein! Darum kann die Empfehlung der Experten nur lauten: Tauschen Sie jede Woche Ihre Spülschwämme aus, dann sind Sie auf der sicheren Seite!

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