Ein Mitarbeiter der Rettungswache bemängelte gegenüber dem MDR Sachsen-Anhalt die Hygiene vor Ort.

Laut des Mitarbeiters sollen dort Ameisen und Kakerlaken herumlaufen und die Dienstschränke könnten nicht richtig desinfiziert werden.

Mögliche Krankheitsgefahr für Patienten

Der Mitarbeiter bemängelte vor allem, dass durch die unhygienischen Zustände eine Krankheitsgefahr für die Patienten bestehe. So sollen die Dienstschränke aus Holz bestehen und könnten so nicht ordnungsgemäß desinfiziert werden. Zudem sollen die Mitarbeiter der Rettungswache dazu aufgefordert worden sein, die Toilette in ihrer Dienstkleidung zu reinigen. Der Mitarbeiter sagte hierzu: „Es kann nicht angehen, dass die Mitarbeiter Toiletten putzen müssen und 20 Sekunden später zum Einsatz rausfahren und dann diese Keime an die Patienten übertragen. Das kann einfach nicht sein.“

Rettungswache soll nur Übergangslösung sein

Die Rettungswache in Kösen wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben und soll nur eine Übergangslösung sein. Laut ihrer Kreisvorsitzenden Marion Bretschneider soll Ende des Monats in Naumburg eine Rettungswache aus Containern errichtet werden und so die hygienischen Missstände behoben werden. Zudem bestehe laut ihr keine Gefährdung für die Patienten.

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