Es ist wieder soweit. Jedes Jahr aufs Neue ist Influenza-Saison und bald werden auch wieder die Ärzte dazu aufgerufen, die Patienten, die über 60 Jahre alt sind sowie alle chronisch kranken zu impfen und den Pneumokokkenschutz zu aktualisieren.

Die ständige Impfkommission (STIKO), die einen jährlichen kostenlosen Impfkalender auf den Markt bringt, will aufklären: Impfungen bieten keinen hundertprozentigen Schutz, jeder kann damit aber sein persönliches Risiko erheblich verringern. Bei Geimpften verliefe die Krankheit zudem milder und komplikationslos.

Jedoch sollten sich gerade immungeschwächte Menschen impfen lassen, da der Virus sich jedes Jahr verändert und daher die alten Impfstoffe nicht mehr greifen.

Schwangere besonders durch Grippe gefährdet

Auch und gerade Schwangere sollten sich impfen lassen, denn sie sind für virale Erreger – wie Influenza – besonders Empfänglich. Dies kann Komplikationen und schwere Krankheitsverläufe begünstigen. Auch Neugeborene profitieren von der Impfung der Mutter, da die Antikörper durch die Plazenta an die Kinder weitergegeben werden.

Grundsätzlich ist in jedem Schwangerschaftsstadium eine Impfung gefahrlos möglich, es wird gesunden Frauen aber dennoch geraten, diese erst nach den ersten drei Monaten durchführen zu lassen. Dort kommen Spontanabgänge des Fötus häufiger vor und dies könnte dann mit einer Nebenwirkung der Impfung verwechselt werden. Bei chronisch kranken Schwangeren wird empfohlen, dass die Impfung unabhängig vom Schwangerschaftsstadium durchgeführt wird.

Pflege- und Krankenhauspersonal sollte sich unbedingt impfen lassen

Die Mitarbeiter des Pflege- und Krankenhauspersonals sollten sich selbstverständlich auch impfen lassen, da sie zum einen vermehrt mit Pathogenen in Kontakt kommen, zum anderen aber auch, weil sie als Infektionsquelle eine Gefahr für ihre Patienten darstellen könnten.

 

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