Der Pilz Candida auris ist erst seit dem Fund in Japan bekannt und besonders resistent gegen übliche Behandlungsmethoden.

Ist Candida auris gefährlich?

Professor Oliver Cornley von dem Universitätsklinikum Köln sagt, dass Experten davon ausgehen, dass jeder dritte bis jeder zweite Patient, der mit diesem Pilz infiziert ist, stirbt. Jedoch sind bis jetzt noch nicht viele Fälle bekannt.

Wie kann ein Pilz töten?

Pilze schwimmen wie Bakterien im Blut und können hohes Fieber und einen Schock auslösen. Zudem können sie im Gewebe wachsen und dort Blutgefäße verschließen, wodurch Entzündungen von Lunge, Leber und Gehirn entstehen können. Außerdem lässt sich ein durch Pilze zerstörtes Gewebe nicht wieder retten. Bei der Mukormykose, einer sehr seltenen Pilzerkrankung, kann jede Stunde zählen, um das Leben des Patienten zu retten.

Das Gefährliche an Candida auris

Das Gefährliche bei der Pilzart Candida auris ist, dass sie, wie schon zuvor erwähnt, gegen die meisten Behandlungsmethoden resistent ist. Stämme des Pilzes, die in Indien gefunden wurden, sind sogar zu acht Prozent panresistent. Das bedeutet, dass hier gar keine Behandlung mehr anschlägt und einem Betroffenen somit nicht geholfen werden kann.

Kann man sich vor Candida auris schützen?

Die Pilzart wird von Mensch zu Mensch übertragen. Daher gilt hier, dass Hygiene sehr wichtig ist, um eine Übertragung zu vermeiden. Besonders die Hände sollten regelmäßig und gründlich gereinigt werden.

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