Schnelle Reaktion des Gesundheitsamtes 

Um zu verhindern, dass weitere Erkrankungen auftreten, hat das Gesundheitsamt im Enzkreis alle Eltern und Mitarbeiter des Kindergartens, den das 5-jährige Mädchen besucht, über die Meningokokken-Infektion informiert. Als Vorsichtsmaßnahme nehmen diese nun Antibiotika ein.

Die Folgen einer Erkrankung

Die Meningokokken-Infektion kann mit schwerwiegenden Folgen einhergehen. Dazu gehört in etwa eine eitrige Entzündung der Hirnhaut, welche auch als Meningitis bekannt ist. In seltenen Fällen sind zudem Blutvergiftungen möglich.

Durch eine rasche sowie gezielte Abgabe von Antibiotika kann Schlimmeres in der Regel jedoch vermieden werden.


Viele Menschen haben Meningokokken

 Die wenigsten Menschen wissen, dass beinahe jeder Dritte im Nasen-Rachenraum Meningokokken hat. Diese führen allerdings nur in den seltensten Fällen zu Erkrankungen. Warum sich manch eine Person mit der Infektion ansteckt und die andere wieder nicht, ist allerdings noch nicht klar. Der Bakterientyp, welcher die Erkrankung des jungen Mädchens aus Baden-Württemberg verursacht hat, ist laut einer Fachärztin im Übrigen bisher ebenfalls unbekannt.

Eine Impfung kann sich lohnen

Meningokokken werden meist als Tröpfcheninfektion übertragen, sterben außerhalb des Körpers jedoch schnell wieder ab. Auch wenn in Deutschland jährlich nur sehr wenige Menschen an der Meningokokken-Infektion erkranken, ist eine Impfung gegen den Typ C durchaus sinnvoll. Tatsächlich wird diese sogar von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlen.

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