Die Umfrage wurde im Auftrag der Reinert Privat-Fleischerei durchgeführt. Dabei wurden in der ersten Januarwoche diesen Jahres 1009 Personen unterschiedlichen Alters befragt.

Die Ergebnisse der Umfrage

Bei der Umfrage kam heraus, dass 79 Prozent der Deutschen die Gefahren durch die Verwendung von Antibiotika in der Nutztierhaltung als sehr groß ansehen und 38 Prozent als eher groß. Dabei gab es einen großen Unterschied zwischen den Altersklassen. Denn von den jüngeren Personen zwischen 16 und 29 Jahren sehen ganze 86 Prozent ernsthafte Gefahren durch die Verwendung. In dieser Altersgruppe sind die Personen mit 71 Prozent auch sehr skeptisch darüber, ob die Produzenten einen verantwortungsvollen Einsatz mit den Medikamenten umsetzen könnten. Betrachtet man alle Altersgruppen, dann bleibt die Zahl mit 68 Prozent aber immer noch hoch.

Die Reaktion der Reinert Privat-Fleischerei

Der Geschäftsführer der Reinert Privat-Fleischerei gab der BILD Zeitung ein Statement: „Die Ergebnisse machen deutlich, dass es höchste Zeit wird, dass wir als Fleisch- und Wurstproduzenten unsere Haltung gegenüber den Verbrauchern ändern und jetzt handeln müssen.“

Deutlich höhere Einnahme von Antibiotika beim Tier als beim Menschen

Das Problem ist die Massenhaltung von Tieren. Dadurch dass sie oft sehr eng auf einem Raum mit vielen weiteren Tieren leben müssen, werden sie schnell krank. Daher werden 75 Prozent der verschriebenen Antibiotika von Tieren eingenommen und nur die restlichen 25 Prozent vom Menschen.

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