Zwei Wissenschaftler-Teams arbeiteten unabhängig voneinander

Die Wissenschaftler-Teams kamen aus den USA und aus Frankreich und beide arbeiteten unabhängig voneinander. Ihre Ergebnisse waren jedoch gleich. Sie stellten beide fest, dass die Darmflora einen starken Einfluss auf den Erfolg einer Immuntherapie gegen Krebs haben kann. Die Ergebnisse wurden in der englischen Zeitschrift „Science“ veröffentlicht.

Antibiotika sollten nicht vor Immuntherapie eingenommen werden

Laut den Experten beeinflusst das menschliche Mikrobiom entscheidend den Behandlungserfolg von Krebstherapien. So sollten Antibiotika unbedingt vor einer Behandlung vermieden werden. Stattdessen raten die Experten zu einer Fäkaltransplantation, bei der der Stuhl eines gesunden Patienten in den Darm der erkrankten Person eingeführt wird. Diese könne vielen Betroffenen effektiver helfen. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Ergebnisse der Untersuchungen in Zukunft zu einer verbesserten Immuntherapie führen können.

Weitere Forschung notwendig

Die US-Wissenschaftler möchten nun weitere Untersuchungen durchführen. Sie möchten überprüfen, ob eine manipulierte Darmflora zu einer verbesserten Immuntherapie führen könnte. Da das Mikrobiom sehr leicht manipuliert werden kann, könnte diese Methode eine großartige Möglichkeit zu einer weiteren Behandlung eröffnen.

 

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