Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass sogar Putzfanatiker wichtige Gegenstände im Haushalt beim Putzen vergessen.

Der Mensch ist ständig von einer Vielzahl von Keimen umgeben – auch im eigenen Haushalt. Daher ist es selbstverständlich, dass regelmäßig geputzt werden muss. Doch denken Sie beim Putzen an wirklich alles?

  1. Der Geschirrspüler

Dieses Haushaltsgerät wird nur in den wenigsten Fällen beim Frühjahrsputz beachtet. Doch gerade die Geschirrspülmaschine bietet Bakterien einen guten Platz, um sich zu vermehren. Forscher der Universität Kopenhagen in Dänemark, der Universität Ljubljana in Slowenien und der Universität Gent in Belgien untersuchten die Gummidichtungen von 24 verschiedenen Geschirrspülern. An diesen fanden sie eine Vielzahl an Bakterien und Pilzen. Wichtige Einflussfaktoren waren dabei das Alter des Geschirrspülers und die Härte des Leitungswassers. Die hohen Temperaturen zum Reinigen des Geschirrs reichen also nicht aus, um auch den Geschirrspüler von Keimen zu befreien.

  1. Der Zahnbürstenhalter

Dass die Zahnbürste regelmäßig ausgetauscht werden muss, ist jeder Person bewusst. Aber die Reinigung des Zahnbürstenhalters erfolgt eher selten. Bei einer Studie der National Science Foundation (NSF) wurden auf 25% der untersuchten Zahnbürstenhalter Bakterien gefunden, die beim Menschen Infektionen auslösen können. Daher gilt es, dass auch diese regelmäßig gereinigt werden sollten – und das von innen und außen.

  1. Die Lampen- und Lichtschalter

Besonders die Dinge, die viel benutzt werden, weisen eine hohe Anzahl an Bakterien auf. Hierzu gehören auch Lichtschalter oder Schalter für Lampen. In einer Studie haben Forscher der University of Houston Abstriche in unterschiedlichen Hotelzimmern genommen. Dabei fiel auf, dass neben der Toilette und das Waschbecken auch die Lampen- und Lichtschalter sowie die Fernbedienung des Fernsehers stark kontaminiert waren. Vergessen Sie also auf keinen Fall, auch diese Gegenstände zu putzen.

  1. Die Brieftasche

Geldscheine und Münzen sehen meist schon mit dem bloßen Auge dreckig aus. Ein Wissenschaftler-Team aus Wright Patterson Medical Center in Dayton, Ohio, hat aus diesem Grund insgesamt 68 Geldscheine auf Keime untersucht. Das Ergebnis: Bei 59 der Geldscheine konnten Bakterien nachgewiesen werden, die zu einer Infektion führen können. Diese Bakterien werden durch die Hände dann natürlich auch auf die Brieftasche übertragen. Aus diesem Grund sollte auch diese regelmäßig gereinigt werden.

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