Der Darm besitzt die größte zusammenhängende Fläche an Schleimhaut und er ist von 100 Billionen von Bakterien besiedelt. Er ist rund um die Uhr damit beschäftigt, die noch unverdaute Nahrung in kleinere Teile aufzuspalten, dem Darm Energie zu liefern, Vitamine zu produzieren und Giftstoffe abzubauen. Wenn alles reibungslos läuft und der Darm gesund ist, bemerken wir meist gar nicht, was er alles leistet. Ist der Darm jedoch gestört, dann leidet der gesamte Organismus.

Der Darm ist ein Vermittler zwischen Körper und Seele

Wenn die Balance im Darm gestört ist, dann leidet der Mensch nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Normalerweise wohnen in unserem Darm gute und auch schlechte Bakterien. Nehmen die schlechten Bakterien jedoch überhand – beispielsweise wegen Antibiotikaeinnahme oder einer falschen Ernährung – dann können daraus ganze 25 Krankheiten entstehen.

Umgekehrt weiß jeder, der einmal durch Liebeskummer oder Stress seinen Appetit verloren hat, dass der Darm auf psychische Reize reagiert. Rund 10 Prozent der Nervenverbindungen, die zwischen Darm und Kopf bestehen, laufen vom Kopf zum Darm und ganze 90 Prozent vom Darm zum Kopf! Da liegt es nahe, dass der Darm bestimmte Prozesse im Gehirn steuert.

Was tun für einen gesunden Darm?

Eine gesunde Ernährung spielt bei der Darmgesundheit eine tragende Rolle. Mit Lebensmitteln, die der Darm mag, kann man die Darmflora positiv beeinflussen. Ganz wichtig ist dabei Gemüse. Entweder Rohkost oder schonend gegart. Sehr gut sind Schwarzwurzel, aber auch Chicorée und Artischocken. Ballaststoffe sind generell gut, die stecken beispielsweise in Vollkornprodukten. Auch Sauermilchprodukte mag der Darm und wenn er höchstens zwei Mal in der Woche Fleisch, Eier und Fisch bekommt, ist er zufrieden. Auf Zucker sollten Sie lieber verzichten, essen Sie lieber alternativ Honig.

 

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