Entzündliche Prozesse laufen im Körper fast die ganze Zeit ab. Denn schon ein Insektenstich oder ein Sonnenbrand können eine Entzündung verursachen.

Was ist überhaupt eine Entzündung?

Bei einer Entzündung handelt es sich um die Antwort des Körpers auf eine bestimmte Schädigung. Die Entzündung ist also ein Teil des Heilungsprozesses. Eugen Faist, Leiter der Abteilung für experimentelle Chirurgie am Klinikum Großhandern mit dem Schwerpunkt Entzündungsforschung, bestätigt dies: „Im Prinzip sind Entzündungen ein Frühwarnsystem des Körpers.“ Er sagt weiterhin, dass Ärzte nur eingreifen müssen, wenn die Entzündung zu stark ist: „Wenn eine Entzündung am Entstehungsort nicht eingedämmt werden kann und im Extremfall den ganzen Körper überschwemmt, kann es für den Patienten lebensgefährlich werden.“

Entzündungen können zur chronischen Krankheit führen

Bei akuten Entzündungen wird eigentlich immer die Selbstheilung angeregt. Bei chronischen Entzündungen passiert dies jedoch nicht. Bei diesen kommt der Körper nicht mehr gegen die Entzündungsstoffe an und schädigt die Organe und Gewebe. Oft sind Bakterien, Viren und Pilze für die Entzündung verantwortlich, doch können auch UV-Strahlen, Hitze oder chemische Substanzen zu einer Entzündung führen.

Typische Symptome einer Entzündung

Typische Symptome einer Entzündung sind Rötung, Schwellung, Hitze und lokale Schmerzen. Zusätzlich können Fieber, Müdigkeit, Schüttelfrost, Kopf,- Gelenk- oder Muskelschmerzen, Erbrechen, Juckreiz und Haut- und Schleimhautveränderung hinzukommen.

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