Seit Jahresbeginn wurden schon 16 Fälle von Masern registriert. Im Jahr 2017 waren es in diesem Zeitraum nur halb so viele Erkrankungen.

Stadt Köln warnt vor der Krankheit

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in Köln warnen die Mitbürger vor der Krankheit: „Masern können zu erheblichen Komplikationen und Spätfolgen führen.“ Das Gesundheitsamt gibt zusätzlich an, dass zwei Impfungen erforderlich seien, um geschützt zu sein. Erwachsene sollten daher unbedingt ihren eigenen Impfschutz und den ihrer Kinder kontrollieren lassen.

Typische Symptome

Zu Beginn äußert sich die Krankheit durch hohes Fieber, Husten und Schnupfen. Nach wenigen Tagen bildet sich dann zusätzlich ein Ausschlag im Gesicht und hinter den Ohren. Später breitet sich der Ausschlag dann über den ganzen Körper aus. Wirklich gefährlich wird die Krankheit, wenn diese Symptome nicht innerhalb von acht Tagen abklingen. „Als schlimmste Folgen einer Masernerkrankung können in seltenen Fällen eine Gehirnhaut- und Gehirnentzündung auftreten, die gegebenenfalls zum Tod führen“, so das Gesundheitsamt der Stadt Köln. Das Gefährliche sei zudem, dass die Krankheit hochansteckend ist und durch Tröpfchen, beispielsweise beim Husten oder Niesen, übertragen wird.

Masernfälle steigen wieder an

Laut der WHO steigt die Anzahl der Personen, die an Masern erkranken wieder an. Der Grund hierfür sei eine zurückgehende Impfquote. So gab es in Europa im Jahr 2017 21.000 Masernfälle. Das sind viermal so viele wie im Jahr zuvor. In Deutschland gab es 2017 insgesamt 919 Masernfälle. Im Jahr 2016 waren es dagegen nur 325.

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