Noch wissen die Ärzte nicht viel über das fleischfressende Bakterium, wodurch es auch noch nicht eingedämmt werden kann.

Worum handelt es sich bei dem Bakterium?

Bei dem fleischfressenden Bakterium handelt es sich um das Bakterium Mycobacterium ulcerans. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Bakterium mit dem Lepra- und Tuberkulose-Erreger verwandt. Beim Menschen führt es zu schweren Hautverletzungen und Verletzungen des weichen Gewebeteils. Das Bakterium löst zwar keine tödlichen Krankheiten aus, führt jedoch zu Narben, Entstellungen oder sogar zu Amputationen.

Steigende Zahl der Betroffenen

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der betroffenen Personen in Australien stark an. Schon im Jahr 2016 gab es 72 Prozent mehr Fälle als im Jahr zuvor und 2017 gab es dann noch einmal 51 Prozent mehr Fälle als im Jahr 2016. Insgesamt gab es in Australien im Jahr 2017 236 von weltweit 2206 Fällen. Neben Australien gab es die meisten Betroffenen zudem noch in Nigeria.

Fehlendes Wissen über das Bakterium

Durch das fehlende Wissen, können Ärzte und Forscher zur Zeit nichts gegen das Bakterium unternehmen. So sagt zum Beispiel Professor Daniel O’Brien, der ein Experte auf diesem Gebiet ist: „Es ist eine schreckliche Krankheit, die sich ausbreitet. Für uns ist besonders schrecklich, dass wir den Leuten nicht einmal sagen können, wie sie sich dagegen schützen können. Wir müssen endlich die Wissenslücken füllen.“

Universität Melbourne warnt

Die Universität Melbourne warnt vor der Krankheit, da sie zunächst harmlos wirken kann. „Es kann anfangs aussehen, wie ein Insektenstich oder ein Knötchen. So bald es sich verändert, sollte der Betroffene aber zum Arzt gehen“, so ein Sprecher der Universität.

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