Ergebnisse sollen für die Verbraucher veröffentlicht werden

Martin Rücker, der Geschäftsführer von Foodwatch Deutschland, sagt: „Jamaika muss nachholen, was die Große Koalition nur versprochen, aber nie umgesetzt hat.“ So sollen alle Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen, egal ob gut oder schlecht, veröffentlicht werden, damit auch der Verbraucher informiert wird.

Vorbild Dänemark

Foodwatch fordert, dass die Ergebnisse vor Ort in den Restaurants, Kantinen und Geschäften veröffentlicht werden. Ganz nach dem Vorbild Dänemarks, wo es zwar kein Ampel-System, dafür aber ein Smiley-System gibt. Zudem sei die Veröffentlichung nicht nur gut für die Verbraucher, sondern auch für die Betriebe. „Dann reden wir nicht über einzelne, besonders schwarze Schafe, sondern bekommen ein realistisches Bild.“, so Rücker.

Fipronil-Skandal zeigt Handlungsbedarf

Laut Foodwatch habe der Fipronil-Skandal gezeigt, dass ein dringender Handlungsbedarf bestehe. Wenn alle Ergebnisse veröffentlicht werden würden, würde das schon in kurzer Zeit für eine verbesserte Hygiene sorgen. „Das ist gleichzeitig ein echtes Bürokratieabbau-Programm: Wo die Beanstandungsquote sinkt, muss auch weniger kontrolliert werden. Das wäre doch mal ein Projekt für Jamaika.“, sagt der Geschäftsführer von Foodwatch.

 

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