97 Prozent der insgesamt 300 getesteten Stellen wurden für unbedenklich erklärt. Eine Badestelle wurde mit mangelhaft und fünf weitere wurden mit ausreichend bewertet.

Die Bewertungen

Der Badesee Goldscheuer in der Nähe von Kehl (Ortenaukreis) wurde nach der Untersuchung mit mangelhaft bewertet. In den vergangenen Jahren sah das noch ganz anders aus. Experten führen die zunehmend schlechte mikrobiologische Wasserqualität auf die vielen Wasservögel in diesem See zurück.
Die fünf Badestellen, die mit ausreichend bewertet wurden, waren zwei Badestellen bei Friedrichshafen am Bodensee, eine Stelle in Eriskirch am Bodensee, ein Rhein-Strandbad bei Büsingen (Kreis Konstanz) und ein Badesee in Burladingen (Zollernalbkreis).

Gesundheitsamt führt regelmäßig Kontrollen durch

Die Gesundheitsämter entnehmen in der Badesaison in der Regel einmal im Monat Wasserproben und analysieren diese auf ihre mikrobiologische Qualität. Denn Regenschauer können immer wieder Keime und andere Schadstoffe in die Badeseen schwemmen. Das Gesundheitsministerium rät daher dazu, sich die Badewarnungen im Internet anzuschauen. Zudem rät es davon ab, in Flüssen schwimmen zu gehen, da sie nicht mikrobiologisch kontrolliert werden.

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