Frühzeitiges Erkennen und eine schnelle Behandlung sind sehr wichtig

Um das Risiko für die Neugeborenen möglichst gering zu halten, ist es sehr wichtig, dass die Infektion schnell erkannt wird und dann auch schnell professionell behandelt wird. Denn das Immunsystem der Babys ist noch sehr schwach, wodurch sich die Viren schnell im ganzen Körper ausbreiten können. Eine besondere Gefährdung besteht in den ersten sechs Lebenswochen.

Wie werden die Viren übertragen?

Übertragen werden die Viren des Herpes Typ 1, auch Herpes simplex, Fieberblasen oder Lippenherpes genannt, durch eine Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Das bedeutet, dass die Viren durch einfaches Husten, Niesen oder durch Berührung übertragen werden. Das Gefährliche ist, dass manche Menschen nicht wissen, dass sie überhaupt die Infektion haben. Denn die Bläschen können sich auch in der Nase befinden, wo sie nicht so schnell bemerkt werden.

Herpes im Genitalbereich

Wenn die Mutter die Infektion im Genitalbereich trägt, dann können die Viren bei der Geburt auf das Kind übertragen werden. Akuter Genitalherpes könnte bei dem Kind sogar zu Fehlbildungen oder einer Fehlgeburt führen. Deshalb wird hier immer ein Kaiserschnitt empfohlen, um das Kind zu schützen.

Wie Sie ihr Kind schützen können

Kinderärzte empfehlen, immer ein Tuch über den Kinderwagen zu hängen. Denn so können fremde Personen Ihr Kind nicht anstecken. Wenn Sie selbst erkrankt sind, dann sollten Sie einen Mundschutz tragen und auf keinen Fall den Schnuller Ihres Kindes in den Mund nehmen.

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