Die Antike

In Athen verfügten die Menschen bereits in der Antike über ein fortschrittliches Hygienekonzept. Es gab Kanalisationssysteme, öffentliche Bäder, Toiletten und frisches Wasser. Doch als die Pest ausbrach, waren die Menschen nicht im Stande diese aufzuhalten. Dennoch riet der berühmte Arzt Hippokrates den Menschen dazu, besonders auf ihre Hygiene und eine gesunde Lebensweise zu achten.

Das Mittelalter

In den meisten Städten des Mittelalters gab es große Mängel was die Hygiene anbetraf. Die Menschen hinterließen ihren Urin und ihren Kot auf der Straße. So liefen alle durch diese Hinterlassenschaften, wodurch die Ausbreitung der Seuche unaufhaltbar schien. Es starben ungefähr die Hälfte der Einwohner in ganz Europa.

Krankenhäuser als Verbreitungsquelle

Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Mitarbeiter der Krankenhäuser in Würzburg Personen mit ansteckenden Krankheiten auf einer eigenen Station unterzubringen. Dies gab es jedoch kaum in anderen Städten.
Zudem wurde in den Krankenhäusern mit ungewaschenen Instrumenten und verschmutzen Verbandsmaterialien gearbeitet. Ein weiterer Faktor für die Entstehung und Ausbreitung von Krankheiten waren zudem die ungewaschenen Hände der Ärzte. So konnte der Arzt Ignaz Phillip Simmelweis Mitte des 19. Jahrhunderts die Müttersterblichkeit erheblich senken, als er herausfand, dass sich die Mütter bei der Geburt durch die ungewaschenen Hände der Ärzte mit Krankheiten infizierten.

Cholera und Tuberkulose

1892 brach in Hamburg die Cholera-Epidemie aus. Ein Reporter aus London schrieb, dass die mangelnde Hygiene der Menschen und die Verschmutzung in der Stadt dafür verantwortlich seien. Und er hatte Recht. Durch den Einsatz von Desinfektionsmitteln konnte die Ausbreitung der Krankheit deutlich reduziert werden.
Anfang des 20. Jahrhunderts brach dann die ansteckende Krankheit Tuberkulose in Europa aus. Die Ärzte versuchten die Menschen mit ausreichenden Hygienemaßnahmen, frischer Luft und Ruhe zu heilen. Später gelang es dem Arzt Robert Koch den Erreger zu isolieren und die Krankheit so heilbar zu machen.

Aids

Aids ist eine relativ neue Krankheit. Erst 1981 wurde erstmals über sie berichtet. Zwei Jahre später konnte festgestellt werden, dass der sogenannte HI-Virus die Krankheit verursacht. Der einzige Schutz gegen Aids ist Hygiene. Dies umfasst zum Beispiel die Verwendung von sauberen Spritzen und sterilen Nadeln bei Bluttransfusionen und außerdem die Verwendung von Kondomen bei Sex. So kann sich jeder vor diese Krankheit schützen.

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