Milben vermehren sich in einer feuchten Umgebung besonders stark. Das heißt, dass paradiesische Verhältnisse für die Spinnentiere entstehen, wenn man sein Bett jeden Morgen sorgfältig macht und möglicherweise noch eine Tagesdecke darauf ablegt.

Zu viel Ordnung ist schädlich

In jedem Bett befinden sich rund 1,5 Millionen Milben. Das liegt daran, dass die kleinen Spinnentiere feuchte Umgebungen besonders gerne haben. Um der eigenen Bettwäsche und Matratze Feuchtigkeit zu entziehen, ist es hilfreich, das Bett tagsüber ungemacht zu lassen. Wie Dr. Stephen Pretlove von der Kingston Universität erläutert, dehydrieren Milben dadurch nicht nur, sondern sterben mitunter sogar.

Was kann gegen Milben unternommen werden?

In Betten sammeln sich mit der Zeit Unmengen an Hautschuppen, welche das Hauptnahrungsmittel von Milben darstellen. Das bedeutet, dass sich die kleinen Tiere nicht vollkommen aus unseren Schlafgemachen verbannen lassen. Allerdings gibt es einige Tipps, mit denen die Anzahl an Milben deutlich reduziert werden kann. Als bestes Mittel gilt ausreichend frische Luft. Noch besser, als sein Bett gar nicht zu machen, ist es außerdem, die Decken draußen aufzuhängen und danach nicht mehr über dem Bett auszubreiten. Natürlich empfiehlt es sich zudem, die Bettbezüge regelmäßig – am besten einmal in der Woche bei mindestens 60 Grad – zu waschen. Matratzen sollten zudem alle achte Jahre gegen ein neues Modell ausgetauscht werden.

Das sollten Allergiker beachten

Durch die Ausscheidungen von Milben können Hausstauballergien entstehen. Diese äußern sich zunächst meist durch eine laufende Nase und juckende Augen. Allergiker sollten darauf achten, milbendichte Bett- und Matratzenüberzüge zu verwenden und auf dicke Teppiche oder Vorhänge zu verzichten. Gerade im Schlafzimmer lohnt es sich, auf Gardinen zu setzen, die aus dünnem Stoff bestehen und waschbar sind.

  Subscribe  
Notify of