Wahrscheinlicher Grund für die Verunreinigung

Gefunden wurden unter anderem Darmbakterien und Fäkalkeime auf Brötchen und Legionellen im Trinkwasser. Gary Zörner, Experte für chemische und mikrobiologische Analytik, vermutet, dass die Verkäufer das Wechselgeld und das Essen mit derselben Hand berühren. Hierfür sollte es spezielle Schulungen geben.
In einem Stadion wurde zum Beispiel ein Döner mit einer sehr hohen Belastung an Darmbakterien verkauft. Hierzu sagt Zörner: „Es ist zumindest fragwürdig, ob so ein Döner überhaupt hätte verkauft werden dürfen.“ Der Experte hatte die Untersuchung des Döners selbst durchgeführt.

Reaktion der Vereine

Die betroffenen Vereine versicherten jedoch alle, dass sie die vorgegebenen Hygienevorschriften einhalten würden und dass es auch regelmäßig entsprechende Schulungen geben würde.

Auch Spieler in Gefahr

Die ARD fand weiterhin heraus, dass nicht nur die Stadionbesucher in Gefahr sind, sondern auch die Spieler der Vereine. So wurden in mehreren Stadien Legionellen in den Duschen der Vereine gefunden. Hierzu gehören unter anderem Frankfurt, Darmstadt, Leverkusen und Hoffenheim. Die Legionellen wurden von ungefährlich bis risikoreich eingestuft.

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