In den letzten zwei Monaten sind in Mecklenburg-Vorpommern zwölf Proben von Wildtieren wie Hase, Wildschwein oder Damwild genommen worden. Drei der zwölf Proben seien mit Kolibakterien belastet gewesen. Diese Bakterien kommen natürlicherweise im Darm von Wiederkäuern vor und können daher beim Schlachten oder Zerteilen ins Fleisch gelangen. Dies teilte das Landesamt für Landwirtschaft in Rostock mit. Bei Verzehr können diese Bakterien akute Nieren- und Durchfallerkrankungen hervorrufen.

Fleisch immer gut durchgaren

Die Proben liegen aber dennoch unter dem zulässigen Wert, da das Fleisch nicht zum Rohverzehr verkauft werde. Das Fleisch gut durchzugaren ist der Schlüssel zu einem sicheren Lebensmittel. Die Keime werden bei einer Kerntemperatur von 70 Grad Celsius abgetötet. Dies gilt ebenso für andere Bakterienstämme, so sind Sie immer auf der richtigen Seite. Und wie immer gilt: Lebensmittelhygiene in der Küche beachten! Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt von rohem Fleisch zu anderen Lebensmitteln, besonders denen, die nicht gegart werden wie beispielsweise Salat.

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