Eine Studie zeigt, dass die Folgekosten von kranken Kollegen circa zehnmal höher sind, als wenn sie zu Hause bleiben würden. Im Durchschnitt fehlt jeder Arbeiter pro Jahr zwischen fünf und zehn Tage durch Krankheit. Jedoch kommen immer mehr Kranke trotzdem zur Arbeit. Auf welche Arten sie dabei ihre Kollegen anstecken können, ist vielen gar nicht bewusst.

Bekannte Wege der Ansteckung

Der meist bekannte Weg der Ansteckung ist der durch einen direkten Körperkontakt, zum Beispiel durch Händeschütteln. Zudem ist es vielen Menschen bewusst, dass Husten oder Niesen ansteckend sein kann. Doch hierbei sind nicht nur die Personen in unmittelbarer Nähe gefährdet. Da die meisten Personen in ihre Hand husten oder niesen, werden die Bakterien auf alle Gegenstände, die angefasst werden verbreitet. Auf der Arbeit können das vor allem Türklinken, Wasserhähne, Kaffeemaschinen oder der Kopierer sein.

Trockene Heizungsluft im Winter

Im Winter ist die Luft trockener als im Sommer. Hinzu kommt die Heizungsluft, die dies noch einmal verstärkt. Dadurch werden die Nasenschleimhäute trockener, was die Ansteckungsgefahr erhöht. So kann ein kranker Arbeitnehmer gleich mehrere seiner Kollegen anstecken. Dies erhöht die Kosten für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle.

Der beste Schutz

Der beste Schutz gegen Ansteckungsgefahr ist es natürlich, wenn der erkrankte Mitarbeiter zu Hause bleibt und sich dort auskuriert. Sollte dies aber nicht der Fall sein, ist es gut Handdesinfektionsmittel dabei zu haben oder sogar einen Spender aufzustellen. Zusätzlich sollten die Hände mehrmals am Tag mit Seife gewaschen werden. Außerdem ist es ratsam, Objekte die von vielen Mitarbeiter angefasst werden, mit einem Taschentuch anzufassen.

Beim Niesen und Husten sollte immer ein Taschentuch verwendet werden und nur im Notfall der Ellbogen, aber auf keinen Fall die Hand.
Im Büro sollten zudem der Tisch, die Tastatur, die Maus, der Computerbildschirm und das Telefon regelmäßig desinfiziert werden.

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