Der Bürgermeister Londons Sadiq Khan investiert nun in dieses spannende Projekt, um den Einweg-Plastikmüll zu vermindern.

So soll das Projekt umgesetzt werden

Geplant sind 20 Trinkbrunnen in insgesamt fünf Bezirken der Stadt, die schon im Februar und im März aufgestellt werden sollen. An diesen können die Personen dann ihre Mehrwegflaschen auffüllen. Für diesen Plan sind 750.000 Pfund, umgerechnet ungefähr 850.000 Euro, für drei Jahre vorgesehen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Shirley Rodrigues gab dazu die folgende Stellungnahme: „Wir sollten kein Einweg-Plastik benutzen, die Auswirkungen auf die Umwelt sind ungeheuer. Wir müssen das das nun angehen und den Gebrauch in London stoppen.“

Stadt Bristol dient als Vorbild

In Bristol startete bereits im Jahr 2015 die sogenannte „Nachfüll-Kampagne“. Dabei ging es darum, dass die lokalen Geschäfte ihr Leitungswasser zum Nachfüllen von Flaschen zur Verfügung stellten. Innerhalb kurzer Zeit konnten 200 Geschäfte für die Kampagne gewonnen werden. Eine spezielle App zeigt den Personen an, wo sie ihre Flaschen nachfüllen können.
In Großbritannien wird derzeit viel getan, um das Umweltbewusstsein der Bürger zu stärken. So heißt zum Beispiel der Leitspruch der Stiftung Zoological Society of London, die sich für den Schutz von Tieren einsetzt: „Weil alles, was wir tun, das Meer betrifft.“

 Deutschland hinkt hinterher

In Deutschland sieht das noch anders aus. Hamburg hat zwar auch ein Projekt zum Nachfüllen von Flaschen gestartet, aber dort gibt es bis jetzt nur fünf Trinkwassersäulen. Diese werden zudem im Winter aufgrund der niedrigen Temperaturen abgestellt.

  Subscribe  
Notify of