Bei einem Screening der Neugeborenen sei der Erreger bei drei Babys nachgewiesen worden. Bei einem weiteren Baby bestehe derzeit der Verdacht einer MRSA-Besiedlung.

Das Gesundheitsamt wurde informiert

Die Sprecherin des Krankenhauses gab an, dass keines der Kinder infiziert sei, sondern nur besiedelt. Dies bedeutet, dass der Erreger zwar auf der Haut nachgewiesen wurde, aber nicht im Blut gefunden wurde. Das Gesundheitsamt sei schon informiert und nun müsse untersucht werden, ob es sich bei allen drei Babys um den gleichen Bakterienstamm handelt. Zudem seien Schutzmaßnahmen getroffen und die Kinder separiert worden.

Routinemäßige Screenings

Laut der Sprecherin des Virchow-Klinikums werden Screenings bei Neugeborenen routinemäßig durchgeführt. Dabei werde in regelmäßigen Abständen eine Besiedlung mit Keimen nachgewiesen.

Der Erreger MRSA

Bei MRSA handelt es sich um einen Krankenhauskeim. Der Erreger ist multiresistent und daher sehr unempfindlich gegen viele Antibiotika. Im Falle einer Infizierung sind die Behandlungsmöglichkeiten des Erregers stark eingeschränkt. Daher ist eine Infektion besonders auf einer Intensivstation gefährlich.

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