Fund von multiresistenten Keimen

Untersucht wurden der Main und verschiedene Bäche in Frankfurt, wozu zum Beispiel der Nidda gehört. Insgesamt wurden in fünf Proben multiresistente Keime entdeckt. Das bedeutet, dass die Keime sogar gegen die Reserveantibiotika resistent sind, die verabreicht werden, wenn alle anderen Antibiotika keine Abhilfe verschaffen können. Acht Wasserproben enthielten zudem Nukleinsäuren, ein genetisches Material, welches von abgestorbenen Erregern stammt. Wie gefährlich das ist, kann noch nicht eingeschätzt werden.

Direkten Kontakt vermeiden

Das Gesundheitsamt rät dazu, einen direkten Kontakt mit dem Wasser, wenn möglich zu vermeiden. Ansonsten sollten betroffene Körperstellen gründlich gewaschen werden. Aber auf keinen Fall sollte man in dem Gewässer schwimmen. Würden diese Empfehlungen eingehalten, gäbe es keine Gefährdung für die Bevölkerung.

Die Verbreitung der Keime

Vermutet wird, dass sich die multiresistenten Keime durch Landwirtschaft und Wildvögel verbreitet. Eine Bestätigung gibt es hierfür aber noch nicht. Daher werden jetzt Langzeituntersuchungen durchgeführt, die klären sollen, wie sich die Keime verbreitet haben und ob sie sich in Zukunft noch weiterverbreiten werden.

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