Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass auch unser Trinkwasser das Mikroplastik enthält und wir dieses dementsprechend mittrinken.

Fund von Mikroplastik im Mineralwasser

Mineralwasser ist nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland ein sehr beliebtes Getränk. Daher sind die Zahlen aus der Studie besonders erschreckend. Insgesamt wurden bei der Studie Produkte von elf verschiedenen Herstellern gekauft und das in acht Ländern. Dabei kam heraus, dass 93 Prozent der gekauften Produkte Mikroplastik enthielten. Die Menge des Plastiks im Wasser war dabei sehr unterschiedlich.

Die genauen Ergebnisse

Im Schnitt befanden sich pro Liter 10,4 Partikel im Wasser mit einer durchschnittlichen Größe von 0,1 Millimetern. Mittels einer Laseranalyse konnten die Forscher nachweisen, dass es sich bei diesen Partikeln um Plastik handelte. Gefunden wurden aber auch noch weitere Teilchen, die noch kleiner waren. Auch bei diesen handelt es sich wahrscheinlich um Plastik. Die Anzahl der Teilchen variierte dabei sehr stark – auch bei Flaschen desselben Herstellers. So kam es vor, dass einige Flaschen gar keine Fremdpartikel enthielten, wohingegen andere Flaschen hunderte oder tausende Partikel enthielten.

Wie entsteht die Verunreinigung?

Wie das Plastik in die Flasche kommt, ist bis jetzt noch unklar. Fest steht jedoch, dass vor allem Polyethylenterephthalat und Polypropylen gefunden wurden. Aus diesen Stoffen werden zum Beispiel die Plastikflaschen und die Flaschenverschlüsse hergestellt. So könnte es sein, dass die Flaschen selbst das Wasser verunreinigen.

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