Die Untersuchung von Aqa hat gezeigt, dass fast jeder zehnte Haushalt Probleme mit einer erhöhten Keimbelastung im Wasser hat.

Schlechte Wasserqualität entsteht oft erst im Haus selbst

Die Untersuchung zeigt, dass das Wasser, was beim Haus ankommt, noch einer sehr guten Wasserqualität entspricht. Häufig trifft dies aber nicht auf das Wasser zu, das schließlich aus dem Hahn herausfließt. So wurde in der Stadt Kärnten nachgewiesen, dass jeder zehnte Haushalt eine erhöhte Keimbelastung aufweist. Mit den Häusern, die über einen eigenen Hausbrunnen mit Wasser versorgt werden, steigt die Zahl sogar auf 23,3 Prozent an.

Wie kommt es zu der Keimbelastung?

In den meisten Fällen entsteht die erhöhte Keimbelastung erst im Haus selbst. So können zum Beispiel bei der Reinigung des Wasserhahns durch den Perlator Keime in die Leitung eindringen und sich dort anlagern. Aber auch durch Arbeiten an den Leitungen können Bakterien in das Leitungsnetz gelangen. Bei Hausbrunnen sind oft bauliche Mängel für die Verunreinigung verantwortlich.

Welche Keime wurden nachgewiesen?

Besonders häufig wurden in Österreich Coliforme Bakterien, Enterokokken sowie Pseudomas aeruginosa nachgewiesen. In Verbindung mit einer Wunde können die ersten beiden Bakterienarten zu einer Infektion führen. Pseudomonas aeruginosa werden hingegen über die Luft aufgenommen und können dann zu Atemwegserkrankungen führen.

Die Untersuchung zeigt anschaulich, dass die Trinkwasserqualität nicht immer so gut ist, wie man denkt und dass man diese häufiger überprüfen sollte.

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