Erkrankungen der Zähne wie Karies haben einen viel größeren Einfluss auf die Gesundheit im Allgemeinen, als man so meinen könnte. Kariesbakterien können sich bei einer Entzündung in der ganzen Blutbahn ausbreiten. Dies kann sogar geschehen, wenn die Bakterien zwar den Zahnnerv getötet haben, dies aber komplett ohne Schmerzen von Statten gegangen ist.

Wurzelentzündungen, die zwar behandelt worden sind, bei denen die Behandlung aber nicht erfolgreich war, können sich ebenfalls in die Blutbahn ausbreiten. Wissenschaftler haben sogar einen Zusammenhang zwischen abgestorbenen Wurzeln und Rückenschmerzen, Prostataproblemen, Entzündungen der Kiefer- und Nasennebenhöhlen und Blasenproblemen gefunden.

Paradontitis lässt Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen

Bakterien, die Paradontitis – also Zahnbetterkrankung – auslösen, können Erkrankungen wie Lungen- oder Gelenksentzündungen auslösen und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Schlaganfall oder koronare Herzkrankheit auf das Doppelte, da die entzündungsauslösenden Stoffe, die Gefäßwände verhärten.

Paradontitis extrem gefährlich bei Schwangerschaft

Experten raten, bereits vor der Familienplanung einen Zahnarzt aufzusuchen, da Zahnbetterkrankungen bei Schwangeren schreckliche Auswirkungen haben können. Das Risiko, eine Frühgeburt zu erleiden, steigt bei Paradontitiserkrankung um das 7,5-fache. Es empfiehlt sich zudem, in der Schwangerschaft regelmäßig zur Vorsorge zu gehen, da chronische Zahnfleischentzündungen oftmals wenig oder gar nicht mehr bluten und von den Betroffenen selbst nicht bemerkt werden.

Kieferfehlstellung kann Schmerzen hervorrufen

Selbst minimale Fehstellungen können eine Vielzahl von Schmerzreizen in Gang setzen. Verspannungen, Fehlhaltungen in Becken und Beinen können die Folge sein und zu Nacken-, Rücken- und auch Knieschmerzen führen.

Durch die ständige Verspannung der Kaumuskeln durch eine Kieferfehlstellung können auch Tinnitus, eine Hörminderung, Kopfschmerzen im Bereich er Ohren und des Gesichts oder Schwindel auftreten.

Auch Zahnbehandlungen können zu Problemen führen

Die Nebenwirkungen einer abgeschlossenen Zahnbehandlung können Durchfälle, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Schwindel, Sehstörungen und Gelenkschmerzen sein. Schon lange bekannt sind Reaktionen auf den Stoff Amalgam nachgewiesen. Besonders kritisch sind das Entfernen und das Einbringen dieses Stoffes und dennoch wird der Füllstoff immer noch von Krankenkassen als Standard für Zahnfüllungen übernommen.

 

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