In der vergangenen Woche wurden insgesamt 23.400 Influenzafälle gemeldet. Dies ist ein neuer Höhepunkt der Grippe-Saison. Dabei gibt es die meisten Fälle derzeit im Süden und Osten von Deutschland.

Ein Überblick über die Bundesländer, die am stärksten betroffen sind:

Niedersachsen

In Niedersachsen wurden allein in der letzten Woche 1.203 neue Fälle von Grippe gemeldet. An der Medizinischen Hochschule Hannover sind im Moment 80 bis 90 Betten mit Grippe-Patienten belegt und auch an der Universität Göttingen wurden seit Jahresbeginn schon 42 Patienten mit Grippe behandelt. Zudem gab es in Niedersachsen bis jetzt sechs Todesfälle.

Mecklenburg-Vorpommern

Auch in Mecklenburg-Vorpommern steigt die Zahl der Infizierten weiter an. Nun ist auch ein Mann an der Grippe verstorben. Bei diesem handelt es sich um einen 83-Jährigen, der unter chronischen Vorerkrankungen litt. Die meisten Grippe-Fälle gibt es in Rostock und in den Landkreisen Vorpommern-Rügen.

Nordrhein-Westfalen

Die Zahl der Erkrankten ist in Nordrhein-Westfalen auf ungefähr 2.500 angestiegen. Der Zeitpunkt und die Größenordnung der Grippe-Hochphase entsprechen hier aber den der vorherigen Jahre, so eine Sprecherin des RKI. Große Abweichungen innerhalb des Bundeslandes gebe es zudem nicht.

Hamburg

In Hamburg sind seit Jahresbeginn 1.682 Personen an Grippe erkrankt. Dies ist ein Anstieg um 15 Prozent, was aber noch im normalen Schwankungsbereich liegt. Dennoch sind die Notaufnahmen in Hamburg gerade vollkommen ausgelastet.

Brandenburg

Seit dem Jahresbeginn wurden in Brandenburg fast 2400 Fälle gemeldet. In der dritten Februarwoche waren es alleine 689 Fälle. Die meisten erkrankten Personen gibt es in dem Landkreis Elbe-Elster und in Potsdam-Mittelmark.

Thüringen

In Thüringen gibt es in dieser Grippe-Saison weniger Krankheitsfälle als im Vorjahr. Bis jetzt gab es 2.800 Grippe-Fällen und im Vorjahr waren es um die 3.600 Fälle von erkrankten Personen. Jedoch könnte dies daran liegen, dass die Grippewelle hier erst später aufgekommen ist. Denn allein in der dritten Februarwoche wurden 886 Fälle registriert.

Bayern

Seit Beginn der Grippe-Saison gab es in Bayern schon 12.617 Fälle von Erkrankungen. Dabei wurden zudem schon 15 Tote registriert. Die meisten davon in Oberbayern, Schwaben und Unterfranken.

Berlin

In Berlin wurden in der dritten Februarwoche insgesamt 600 Fälle von Erkrankungen gemeldet. In der Vorwoche waren es rund 150 erkrankte Personen weniger. Seit Beginn der Grippe-Saison wurden insgesamt 2.650 Grippe-Fälle registriert. 251 Personen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden und vier Personen starben im Zusammenhang mit der Grippe.

Sachsen

Seit Beginn der Grippe-Saison wurden in Sachsen insgesamt 12.810 erkrankte Personen gemeldet. Von diesen hatten nur vier Prozent der Betroffenen eine Schutzimpfung. Zudem gab es schon neun Todesfälle.

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