Es gibt bestimmte Produkte, wie beispielweise Kosmetika, die besonders empfindlich auf den Kontakt mit Mikroorganismen reagieren. Um sie haltbarer zu machen und den Verbraucher vor Bakterien zu schützen, werden Konservierungsstoffe genutzt.

Kosmetikartikel und Mikroorganismen

In Wasser können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen bestens ansiedeln und vermehren. Wenn ein kosmetisches Produkt Wasser enthält oder zumindest in Kontakt mit diesem kommt, gilt es als sehr anfällig für Mikroorganismen. Um Artikel wie Lippenstifte, Mascara oder Rouge vor dem Verderben zu schützen, werden Konservierungsstoffe als Stabilisator eingesetzt.

Verschiedene Konservierungsstoffe wirken gemeinsam

Damit Kosmetika sowohl verschiedenen Bakterien als auch Hefen und Schimmelpilzen standhalten können, werden ihnen eine Vielzahl an unterschiedlichen Konservierungsstoffen zugefügt. Wie Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) erläutert, werden diese zuvor jedoch alle auf ihre Verträglichkeit für den Menschen geprüft. Zudem verwenden die Hersteller in der Regel nur die geringstmögliche Menge an Konservierungsstoffen in einem einzelnen Produkt, damit neben der optimalen Haltbarkeit auch eine bedenkenlose Anwendung gewährleistet ist.

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