Dr. Philip Tierno, Mikrobiologe an der Universität von New York hat deshalb verschiedene Kleidungsstücke untersucht.

Die Untersuchung

Bei der Untersuchung wurden Abstriche von 14 unterschiedlichen Kleidungsstücken genommen. Darunter waren Hemden, Hosen und auch Bademode. Das Ergebnis: auf vielen Kleidungsstücken wurden Keime nachgewiesen. Auf einem Shirt konnten beispielsweise Atemwegssekrete, Fäkalien und Hautrückstände festgestellt werden. Auf einer Seidenbluse wies Tierno sogar Vaginalflüssigkeit, Pilze und Fäkalkeime nach.

Kleidung sollte immer gewaschen werden

Dr. Philip Tierno warnt vor neuer Kleidung, die noch nicht gewachsen wurde. Denn durch sie könnten auch Noro-Viren, Magen-Darm-Viren und Staphylokokken-Bakterien übertragen werden. Neben Tierno warnt auch eine Verkäuferin: „Viele Leute kommen einfach nach Hause und wenn es ein Etikett hat, denken sie, dass es brandneu ist und sie es tragen können. Du weißt wirklich nie, wo es gewesen ist.“ Der Experte rät daher dazu, beim Anprobieren der Kleidung immer Unterwäsche zu tragen und sich anschließend sofort die Hände zu waschen. Wenn das Kleidungsstück gekauft wurde, sollte es außerdem zuhause vor dem ersten Tragen gewaschen werden. So kann eine Infektion verhindert werden.

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