Die richtige Ohrenpflege

Durch die Verwendung von Wattestäbchen wird das Ohrenschmalz oft noch tiefer in den Gehörgang hineingeführt, sodass es oft direkt vor dem Trommelfell liegt. Hier kann es passieren, dass das Ohrenschmalz eintrocknet und einen harten Klumpen bildet. Dieser kann Druck ausüben oder im Ohr umherwandern. Falls Sie diesen Klumpen besitzen, sollten Sie einen Ohrenarzt aufsuchen und diesen entfernen lassen.
Zusätzlich kann das Wattestäbchen im Ohr zu schmerzhaften Entzündungen führen, da es oft die Haut im Gehörgang schädigt. Auch kann es zu Reizungen oder Entzündungen des Trommelfells kommen.

Selbstreinigung der Ohren

Die Ohren des Menschen reinigen sich selbst. Denn im Ohr befinden sich ganz kleine Härchen, die Dreck aus dem Gehörgang befördern. Zu diesem Dreck gehören zum Beispiel überschüssiges Ohrenschmalz, abgestorbene Hautschuppen, sowie Schmutz- und Staubpartikel. Dieser Dreck wird dann in die Ohrmuschel transportiert und Sie können ihn auf eine ungefährliche Weise entfernen. Verwenden Sie hierfür einen feuchten Waschlappen oder ein feuchtes Wattepad und reinigen Sie die Ohrmuschel. Führen Sie aber nichts in den Gehörgang ein!

Ohrenschmalz ist gesund

Ohrenschmalz ist gut, da es wichtige Funktionen besitzt. Es fettet die Haut des Gehörgangs und hält den Säureschutzmantel aufrecht, welcher das Eindringen von Krankheitserregern verhindert.
Einige Personen produzieren jedoch zu viel Ohrenschmalz, wodurch sich ein Klumpen bilden kann. Dieser sollte dann professionell vom Ohrenarzt entfernt werden. Um diesen Klumpen vorzubeugen, sollten betroffene Personen regelmäßig, am besten alle drei Monate, eine professionelle Ohrreinigung durchführen lassen. Denn dieser Klumpen kann auch das Hörvermögen beeinträchtigen.

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